Israel

„Come as you are.“


Was mich so begeistert an den Menschen in Israel und was ich von ihnen mitnehmen kann? Sie sind einfach wie sie sind und haben sich keine Sekunde verstellt. Sie sagen was sie denken, kleiden sich so, wie es ihnen gerade passt, das mag ich sehr. Auch ich konnte einfach so sein, wie ich bin und wurde nie nach irgendwas bewertet. Sogar meine vermeintlichen Schwächen oder Dinge über die ich nicht so gerne spreche, haben sie als sehr positiv an mir gesehen. So oft versuchen wir jemand zu sein, der wir gar nicht sind, nur um jemandem zu gefallen. Das ist anstrengend und macht auf Dauer einfach nicht glücklich. Eigentlich brauchen wir so wenig im Leben. Könnt ihr euch vorstellen, ein Abendessen bei euch zu Hause zu planen und da kommen einfach Leute, die ihr gar nicht kennt? Sowas ist da normal und passiert fast wöchentlich an Shabbat. Eine tolle Tradition, die hier bei uns definitiv zu kurz kommt, also in meinen Kreisen ist das auf jeden Fall so. An diesen Anlass bringt einfach jeder seine Freunde und etwas zu Essen oder Trinken mit und schlussendlich sitzt man in einer grossen Runde am Tisch mit improvisierten Stühlen, weil doch mehr Leute gekommen sind, als geplant. Dann wird gegessen, gelacht, gespielt und einfach genossen. Und vorallem im Moment gelebt.